Futterluke

Vegane Küche ohne Tamtam


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Fruchtig-pikanter Sprossensalat auf Rote-Bete-Carpaccio

Vitamine ohne Ende

Als ich neulich in einem unserer selten benutzten Küchenschränke etwas suchte, fiel mir mein Keimglas in die Hand. Ja, ich gebe es zu: Ich habe es sträflich vernachlässigt. Dabei ist es so praktisch: klein, handlich, nimmt auf der Anrichte kaum Platz weg – und produziert ohne großen Aufwand superleckere Sprossen. Und ich hatte doch irgendwo noch dieses Tütchen …

Veganer Sprossensalat auf Rote-Bete-Carpaccio

Sieht doch hübsch aus, oder?

Bevor meine guten Vorsätze wieder davonschweben konnten, habe ich schnell einen Esslöffel Mungbohnen zum Einweichen ins Glas gegeben. Vier Tage später konnten wir dann schon ernten. Okay, die erste Ladung landete ohne Umwege als Snack in meiner Futterluke, aber beim zweiten Mal gab’s dann diesen leckeren Wintersalat. Seitdem stehen Sprossen wieder regelmäßig auf meinem Speiseplan: Das Keimglas hat sich seinen festen Platz auf der Küchenablage zurückerobert.

Sprossen, Lauchzwiebeln und Orange mit Mungbohnensprossen auf einem Bett aus Roter Bete

Nomnom. Ich liebe Salate.

Der Salat ist fix gemacht, gesund und lecker und dabei auch noch ein wahrer Augenschmaus. Gutes Essen ist eben bunt.

Zutaten für 2 Personen

1–2 Knollen Rote Bete
1 Handvoll Sprossen
2 Stangen Lauchzwiebel
1 Orange
2 EL Sesam

Wenn du frische Rote Bete kaufst, musst du sie vorher waschen, kochen und schälen. Schneller geht’s mit der vorgekochten Variante.

Für das Carpaccio die Rote Bete hobeln oder in feine Scheiben schneiden und auf zwei Tellern auslegen – gern hübsch dekorativ.

Die Sprossen in der Mitte der Teller als kleines Häufchen aufschichten.

Die Orange schälen und in Filets teilen. Um die Sprossen herum auf dem Carpaccio verteilen.

Die Lauchzwiebel in Ringe oder schräge Streifen schneiden und locker auf dem Salat verteilen. Alles mit dem Sesam bestreuen.

Das Dressing

Hier kannst du ganz nach deinem Geschmack gehen. Wenn ich keine Lust habe, extra ein Dressing anzurühren, kommen nur Olivenöl/Leinöl, Balsamicoessig sowie Salz und Pfeffer aus der Mühle drüber. Vielleicht ist ja auch bei meinen Lieblingsdressings was für dich dabei.

Kennst du schonen meine anderen Salatideen?


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Vegane Leberwurst aus drei Zutaten

Schnell und einfach – und überaus köstlich

Diese vegane Leberwurst – oder Lebervurst, wie sie auch oft genannt wird – geistert schon eine ganze Weile durchs Netz. Da ich Leberwurst immer sehr gerne gegessen habe, kam mir das Rezept sehr gelegen.

vegane Leberwurst aus Räuchertofu, Bohnen und Zwiebeln

Für das deftige Frühstück oder ein leckeres Vesper: vegane Leberwurst ohne Muh und Mäh, dafür mit viel Geschmack (und dabei fettarm)

Einfacher und günstiger geht’s nicht

Bei so einfachen Rezepten achte ich nicht auf die exakten Mengen, deshalb kommt meine Anleitung ohne Grammangaben aus. Für die Lebervurst sind sie aber auch nicht nötig.

Alle Zutaten sind sehr günstig und ergeben eine große Portion; die Lebervurst ist also nicht nur lecker, sondern auch noch spottbillig.

Zutaten

1 Zwiebel
1 Block Räuchertofu*
1 Dose Kidneybohnen (Standardgröße, nicht die Minis)
1 EL Majoran
2 EL Petersilie (TK oder frisch)
Salz und Pfeffer

* Den Tofu bekommt man in der Regel als kleine Einzelpackung oder in einer größeren 2er-Box. Ich nehme entweder die ganze Einzelpackung oder die Hälfte der großen.

Zubereitung

Die Zwiebel in Würfel schneiden (besser fein als grob). Den Räuchertofu grob würfeln. Die Kidneybohnen abgießen und etwas abspülen.

In einem Topf etwas Bratöl (ich nehme Rapsöl) erhitzen und die Zwiebelwürfel darin anschwitzen. Majoran dazugeben und unterrühren. Die Bohnen in den Topf geben und kurz erwärmen.

Vom Herd nehmen und mit den Tofuwürfeln, der Petersilie, Salz und Pfeffer pürieren – grob oder fein, ganz nach Geschmack.

Das war’s schon. Die Lebervurst hält sich im Kühlschrank probemlos einige Tage und kann sicher auch eingefroren werden (ich hab’s noch nie ausprobiert, weil sie immer viel zu schnell weg ist).

Tipps und Ideen

  • Ich rühre zum Schluss immer noch einen Schuss Olivenöl unter, damit es cremiger wird.
  • Wenn du es noch deftiger magst, kannst du eine kleine Zehe Knoblauch dazugeben und/oder mit Kümmel abschmecken.
  • Anstelle der einzelnen Gewürze kannst du auch fertige Leberwurstgewürzmischung verwenden, davon gibt es verschiedene Geschmacksrichtungen.

Aufstriche, Dips und Co:

Ich hätte noch Bruschetta, Guacamole, Fake-Mett, Hummus und Pesto für dich.

 

 


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Flammkuchen: vegane Varianten

Schnell, einfach, für jeden Geschmack

Flammkuchen schmeckt jedem, oder? Der klassische Teigfladen mit Schmand kommt bei mir natürlich nicht in den Ofen, die veganen Flammkuchen schmecken aber ebenso gut. M. liebt Flammkuchen mit Lauch, ich mag am liebsten Champignons und Tomaten.

Alle Variationen sind schnell gemacht und es ist für jede Jahreszeit was dabei.

Veganer Flammkuchen mit Champignons und Petersilie

Mein veganer Flammkuchen mit roten Zwiebeln, braunen Champignons und frischer Petersilie

Das Grundrezept

Der Teig ist schnell und einfach selbst gemacht, als Grundzutaten verwende ich immer Sojasahne und rote Zwiebeln (die finde ich aromatischer als die weißen). Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer und manchmal noch mit Hefeflocken.

Der Flammkuchenteig

Für 2 Stück

250 g Mehl
125 ml Wasser
1 Prise Salz
2 EL Öl

Alle Zutaten gut verkneten und dünn ausrollen. Backzeit bei 250 Grad etwa 10 Minuten – aufmerksam bleiben!

Für Faule: Edeka hat fertige Flammkuchenböden in der Kühlung (Packung à 5 Stück).

Die Creme

Ich verwende Sojasahne, weil ich finde, dass sie auf dem Flammkuchen am besten schmeckt. Du kannst natürlich auch jede andere Art von Pflanzensahne verwenden.

Einfach mit einem Löffel auf dem Teig verstreichen und leicht würzen.

Eine rote Zwiebel pro Boden in (halbe) Ringe schneiden und darauf verteilen.

Variante 1: Champignons und Petersilie

Ich liebe Pilze aller Art – zum Beispiel Shiitake im Sushi –, deshalb darf diese Variante bei mir nicht fehlen.

Die Champignons in Scheiben schneiden und auf den Zwiebeln verteilen. Nach dem Backen mit gehackter Petersilie bestreuen.

Variante 2: Lauch und Räuchertofu

Dieser Flammkuchen ist die vegane Variante des Klassikers mit Lauch und Speck.

Ein Stück Lauch in feine Ringe schneiden, eine Ecke Tofu – wir nehmen gerne Mandel-Nuss-Tofu – würfeln. Beides auf den Zwiebeln verteilen.

Nach Geschmack noch etwas Kümmel darüberstreuen (optional).

Variante 3: Tomate und Schnittlauch

Mein Lieblingsflammkuchen im Sommer, am besten schmeckt er natürlich mit richtig aromatischen Tomaten.

Tomaten würfeln und auf die Zwiebeln legen. Nach dem Backen mit gehacktem frischem Schnittlauch bestreuen.

Weitere Ideen

Flammkuchen sind super zum Experimentieren, hier kannst du viel variieren und ausprobieren. Wie wäre es im Herbst mit Kürbis, Apfel oder Birne, dann mit Zimt gesüßt? Auch eine mexikanische Variante mit Avocado und Mais könnte ich mir vorstellen.


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Bester veganer Wrap

Nein, das ist nicht übertrieben

Die besten veganen Wraps macht eindeutig mein Bruder. Auch dieses leckere Ding hat er erfunden – und M. und ich waren zum Vernichten eingeladen. Was gibt es Besseres, als zum Essen zu kommen und nur noch reinhauen zu müssen?

Veganer Wrap mit Reis, Guacamole, Nusstofu und Senf

So gut! Nur beim Befüllen muss man sich zusammenreißen, sonst klappt das Einwickeln nicht mehr.

Die Zutaten

In dieser Kreation stecken Kopfsalat, pikant gewürzter Reis, Tomaten, Zwiebeln, Mandel-Nuss-Tofu, Champignons, Avocado und – wichtig – Senf. Außerdem brauchst du natürlich noch ein paar Wraps; wir nehmen meist die Weizen-Mais-Tortillas von Edeka.

Das Ganze braucht ein paar Minuten Vorbereitungszeit, lohnt sich aber so was von.

Die Zubereitung

Reis nach Packungsanweisung kochen, etwas abkühlen lassen und würzen.

Tofu in Scheiben schneiden und anbraten. Zwiebel schneiden und anschwitzen. Aus der Avocado eine Guacamole nach Geschmack zubereiten.

Die Tomaten in nicht zu dünne Scheiben schneiden, salzen und pfeffern. Die Champignons ebenfalls in Scheiben schneiden.

Wraps im Backofen oder in einer Pfanne ohne Fett erwärmen. Alle Zutaten kuschlig aufeinanderlegen, Senf und Guacamole darübergeben.

Einklappen, reinbeißen, vor Begeisterung fast vom Stuhl fallen.

Wraps selber machen

Wenn du keine fertigen Tortillas verwenden möchtest, kannst du die Fladen auch einfach selbst machen.

Für 4 Wraps:

200 g Mehl
½ TL Meersalz
1 Prise Kreuzkümmel
120 ml Wasser, lauwarm

Mehl, Meersalz und Kreuzkümmel in eine Schüssel geben und mit dem Wasser vermengen. Gut durchkneten, bis der Teig nicht mehr klebt.

Teig in vier Portionen teilen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu Fladen von 20 Zentimetern Durchmesser ausrollen.

Eine beschichtete Pfanne ohne Fett erhitzen und die Fladen nacheinander von jeder Seite etwa eine halbe Minute bei mittlerer bis starker Hitze ausbacken, bis sie braune Punkte bekommen.


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Veganes Menü im Cosita in Balingen

3 vegane Gänge? Her damit!

In der Kleinstadt, in der ich vor 30 Jahren das Licht der Welt erblickte, sind vegane Genüsse leider rar gesät. Umso begeisterter war ich, als mir M. erzählte, beim Spanier stünde jetzt Veganes auf der Karte. Wir reservierten für M.s Geburtstag und waren gespannt, was uns erwartete.

Wir wurden nicht enttäuscht. Das Essen war köstlich und kam ohne nachgebaute Schnitzel und andere Ersatzprodukte aus – für mich immer ein Pluspunkt. Das Ambiente im Cosita ist sehr angenehm und wir wurden freundlich und aufmerksam bedient. Sehr empfehlenswert.

Update: Wir haben mit der Köchin gesprochen: Auf Anfrage und mit Voranmeldung bekommt man im Cosita auch andere vegane Gerichte, außerdem können auch vegane Tapas serviert werden.

Vegane Vorspeise im Cosita in Balingen

Cosita-Salat mit karamellisierten Nüssen und Granatapfel

Vegane Hauptspeise im Cosita in Balingen: Kartoffeltörtchen

Kartoffeltörtchen gefüllt mit Kalamansi und Apfel auf Radicchio-Dinkelrisotto mit Kräutersoße

Veganes Dessert im Cosita in Balingen

Brombeersorbet im Filoteig an Zitronenfrüchteragout

vegane gefuellte suesskartoffel cosita balingen

Roulade von der Süßkartoffel gefüllt mit Staudensellerie und geräuchertem Tofu auf Mandelsoße und gebratenen Pilzen

himbeersorbet im Cosita in Balingen

Himbeersorbet auf Ananas-Chilisalat


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Schiff ahoi! Auberginenschiffchen mit Quinoaladung

Dieses Schiff hat jede Menge Nährstoffe an Bord

Letztes Wochenende habe ich eine liebe Freundin in Hessen besucht – klar, dass ich für unseren Abend auch gemeinsames Kochen vorschlug. Sie wünschte sich etwas mit Quinoa. Die Körnchen brachte ich mit, den Rest stellten wir dann spontan bei ihr zusammen. Das Rezept ist einfach, aber sehr aromatisch. Sie war begeistert (und ich erleichtert, dass es ihr schmeckte).

Aubergine mit veganer Tomaten-Quinoa-Füllung und Falafel

Sieht hübsch aus und schmeckt. Quinoa ist nährstoffreich, angenehm leicht und schmeckt mild nussig.

1 Tasse Quinoa
1 große Aubergine
½ Zucchino
1 Pk. gehackte Tomaten
1 Schluck Wein
italienische Kräuter
etwas Currypulver
Salz und Pfeffer
1 Büschel frische Petersilie, gehackt
ein paar Nüsse und Samen

Das Quinoa nach Packungsanweisung bissfest kochen.

Die Aubergine halbieren, mit einem Esslöffel aushöhlen. Das Fruchtfleisch grob hacken. Die leeren Hälften in eine leicht gefettete Auflaufform legen und beiseitestellen. Den Zucchino würfeln.

In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und die Zucchiniwürfel kurz anbraten. Das gehackte Innenleben der Aubergine dazugeben und mitbraten. Mit dem Wein ablöschen und mit den Tomaten aufgießen. Nach Geschmack mit den Gewürzen und dem Großteil der frischen Petersilie würzen (etwas fürs Anrichten zurückbehalten).

Quinoa abgießen und unter die Tomatensoße rühren, abschmecken.

Die Gemüse-Quinoa-Masse in die Auberginenhälften füllen und im Ofen bei 180 Grad 20–30 Minuten garen, bis die Aubergine weich genug ist. Auf Teller geben, mit den Nüsschen und dem Rest Petersilie bestreuen. Wir haben Falafel dazu gegessen, ein frischer Salat oder Kartoffeln passen aber auch prima.

Wenn du auf Aubergine stehst, könnte dir auch dieses Gericht schmecken.


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Blumenkohlreis kuschelt mit Linsen und Süßkartoffeln in Zimtsoße auf einem Wirsingbett

Würzig, knusprig, aromatisch

Vor einer Weile las ich etwas von Blumenkohlreis. Da ich kein großer Reisfan bin, wollte ich das unbedingt mal ausprobieren. Um es gleich vorwegzunehmen: Blumenkohlreis schmeckt richtig gut. Außerdem ist er schön leicht und passt wie das Original zu vielen Gemüsesorten und Gewürzen.

Blumekohlreis mit veganer Zimtsoße, Linsen und Süßkartoffeln

Das Bild ist leider nicht so hübsch geworden (es war schon dunkel), aber das Essen war einfach köstlich

Diese Kreation entstand aus dem Moment heraus. Blumenkohlreis, Linsen und Sesam sind eine harmonische Kombination, aber natürlich noch keine Geschmacksexplosion – dafür ist die Soße zuständig. Der Zimt bringt genau die richtige Note hinein, die knackigen Mandeln runden alles ab.

Die Anleitung sieht auf den ersten Blick vielleicht aufwendig aus, ist aber recht simpel. Bei der Zubereitung des Blumenkohlreises erleichert ein Mixer die Arbeit erheblich; mit dem Messer ist man dann doch ein Weilchen beschäftigt. Die Süßkartoffeln müssen natürlich nicht spiralisiert werden, Würfel oder Scheiben tun es auch.

Für 2 gute Esser

Für die Soße

1 EL Kokosöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stk. Ingwer (walnussgroß)
1 TL Kümmelsamen
1 TL Chiliflocken
1 TL Ahornsirup
2 Tassen passierte Tomaten
1 TL Zimt
1 TL Currypulver
1 TL gemahlener Koriander
Salz und Pfeffer

Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und klein hacken. Den Kümmel grob zerstoßen.

Das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die genannten Gewürze darin anbraten (nicht dunkel werden lassen). Chiliflocken einstreuen und den Ahornsirup dazugeben. Umrühren und kurz einziehen lassen, dann die Hitze reduzieren.

Die Tomaten dazugießen. Zimt, Currypulver und Koriander einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach Möglichkeit eine Weile ziehen lassen.

Für den Blumenkohlreis und das Gemüse

1 Tasse rote Linsen
2 kleine Süßkartoffeln (oder 1 große)
4 Wirsingblätter (6 bei einem kleinen Kopf)
½ Blumenkohl
½ Tasse schwarzer Sesam

Die Linsen nach Packungsanweisung garen und warm halten.

Die Süßkartoffeln mit dem Spiralschneider in Spaghetti schneiden oder mit dem Messer in die gewünschte Form bringen. Auf ein Backpapier legen, mit Öl beträufeln und im Ofen backen, bis sie bissfest sind (ca. 10 Minuten, je nach Dicke).

Die Wirsingblätter waschen, den harten Strunk entfernen. Kurz blanchieren, herausnehmen und trocken tupfen. Du kannst die Blätter stattdessen auch mit den Süßkartoffeln im Ofen backen, dann musst du die aber im Auge behalten und herausnehmen, bevor sie schwarz werden.

Den Blumenkohl von den Blättern und dem Strunk befreien. Die Röschen im Mixer oder mit einem Messer zerkleinern, bis die Körnchen ungefähr Reisgröße haben (so supergenau musst du es da nicht nehmen).

In einer großen Pfanne etwas Kokosfett erhitzen. Den Blumenkohlreis hineingeben und bei aufgelegtem Deckel bei mittlere Hitze ein paar Minuten garen, bis er bissfest ist. Mit den Linsen und dem Sesam vermischen.

Für das Topping

1 Handvoll Mandelstifte
2–3 Lauchzwiebeln

Die Wirsingblätter auf zwei große Teller legen. Die Blumenkohl-Linsen-Mischung darauf verteilen. Soße darübergeben, die Süßkartoffeln darauf verteilen und alles mit Mandelstiften und den gehackten Lauchzwiebeln bestreuen.

Weniger Arbeit: die abgespeckte Variante

Wenn dir das alles zu aufwendig ist, geht es auch schneller. Wirsing und Süßkartoffeln braucht es nicht unbedingt, das Gericht schmeckt auch ohne lecker. Auf die Mandelstifte würde ich allerdings nicht verzichten: Sie passen hervorragend zur Soße und geben Biss.


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Bunte Gemüsespaghetti mit Frei-Schnauze-Soße

Leicht, frisch, lecker

Nachdem ich mit einem grünen Smoothie in den Tag gestartet war, ging es mittags mit dieser köstlichen Kreation weiter. Rote Bete landet bei uns sonst meist im Salat, aber dieses Mal sollte es etwas anderes sein. Das war dann auch gleich eine gute Gelegenheit, mal wieder den Spiralschneider aus dem Schrank zu holen – er sieht leider nicht sooo oft das Tageslicht. *hüstel*

Ein solches Gerät ist die einzige Voraussetzung für dieses Gericht. Bei den Gemüsesorten kannst du variieren: Wie wär’s mit Zucchini oder Rüben? Alles, was durch den Spiralschneider passt, darf dazu.

Vegane Gemüsespaghetti mit würziger Tomatensoße

Sieht schön bunt aus, schmeckt superlecker und stopft nicht

Für die Soße habe ich verschiedene Zutaten kombiniert, die gerade so da waren. Sie eignet sich prima, um Reste zu verwerten; ich konnte so übrig gebliebene getrocknete Tomaten und ein paar einsame Lauchzwiebelstücke unterbringen. Auf genaue Mengen kommt es hier gar nicht an; wenn die Zutaten harmonieren, kommt immer etwas Feines dabei heraus.

Tipp: Die Soße darf ruhig reichlich bemessen sein, damit auch alle Nudeln was davon abbekommen.

Die Zutaten für 2 hungrige Mäuler

Für die Gemüsespaghetti

1 großer Kohlrabi
2 Möhren
1 kleine Rote Bete

Das Gemüse mit dem Spiralschneider in dünne Nudeln verwandeln. Kohlrabi und Möhre dürfen roh bleiben: erst mal beiseitestellen.

Die Rote-Bete-Spaghetti in kochendem Wasser ein paar Minuten kochen, bis sie bissfest sind. Abgießen.

Für die Soße

1 Handvoll getrocknete Tomaten (trocken)
1 kl. Tasse passierte Tomaten
1 Handvoll Lauchzwiebelstücke
1 TL Tahini
ca. 100 ml Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Basilikum, Oregano
Hefeflocken
Pfeffer

Alle Zutaten in den Mixer werfen und zu einer geschmeidigen Masse mixen. In einen kleinen Topf geben und heiß werden lassen. Je nach Mengenverhältnis und gewünschter Konsistenz kannst du noch etwas Wasser oder passierte Tomaten dazugeben.

Abschmecken und bis zum Servieren warm halten.

Gemüsespaghetti aus Kohlrabi, Möhren und Roter Bete

Für die Möhrenspirale habe ich den Einsatz für dickere Nudeln verwendet. Spiralisierte Möhren müssen nicht gekocht werden, sie sind sofort bissfest fertig. So ein lustiges Gemüse essen bestimmt auch Kinder gern.

Obendrauf
optional

½ Avocado
3 Pepperoni
Kürbiskerne

Die Avocadohälfte längs in vier Spalten schneiden. Jede Spalte mit einem Löffel herausnehmen.

Schön anrichten

Auf zwei großen Tellern die Kohlrabi- und die Möhrenspaghetti aufeinanderlegen. Die Rote-Bete-Spaghetti mit der Gabel aus dem Topf nehmen und leicht eingedreht auf die anderen Nudeln legen. Ringsum Avocado und Pepperoni dazulegen.

Jeweils die Hälfte der Soße auf den Nudeln verteilen, alles mit den Kürbiskernen bestreuen. Genießen.

 

Noch mehr lustig gedrehtes Gemüse? Bitte schön: Zucchininudeln mit veganer Carbonara

 


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Bunte Nudeln mit Balsamico-Linsen

Schnell und einfach

Huh! Schon fast einen Monat ist es her, dass ich zuletzt etwas geschrieben habe – dabei warten noch einige Leckereien darauf, sich zeigen zu dürfen.

Dieses feine Gericht hier gab es schon vor einigen Wochen. Die Zutatenliste ist übersichtlich, und bis auf die Kochzeit für die Linsen musst du hier kaum Zeit für die Zubereitung mitbringen. Am schnellsten geht es, wenn du die Linsen schon am Vorabend kochst.

Belugalalinsen mit Balsamico im Nudelbett

Ein einfaches köstliches Gericht

Der Geschmack ist mal was anderes: Die nussigen Linsen und das süß-säuerliche Aroma des Balsamicos harmonieren sehr gut miteinander. Wichtig ist, dass du einen guten Essig verwendest. Ich liebe den Balsamico von der Fattoria La Vialla, aber da kommt man natürlich nicht sofort ran.

Und so geht’s (für 2 Personen):

Nudeln nach Wahl
100 g Belugalinsen
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Rapsöl
1 EL Ahornsirup
4 EL Balsamico
Salz und Pfeffer

Die Nudeln al dente kochen.

Die Linsen waschen und abtropfen lassen, dann nach Packungsanweisung bissfest kochen und abgießen.

Die Zwiebeln in lange Ringe oder Streifen schneiden.

In einer großen Pfanne das Rapsöl erhitzen und die weißen Zwiebelteile darin glasig dünsten. Die Linsen dazugeben, den Ahornsirup unterrühren und mit dem Essig ablöschen. Würzen.

Nudeln und Linsen mischen, die grünen Zwiebelteile unterrühren. Servieren und genießen.

Auch rote Linsen sind lecker: Rote-Linsen-Bolo


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Kartoffel-Kürbis-Püree

Kürbis mal anders

Der goldene Herbst ist meine liebste Jahreszeit: Die Hitze des Sommers weicht angenehm milden Temperaturen, die Blätter werden bunt – und es gibt Kürbis! Vor allem der unkomplizierte und vielseitige Hokkaido hat es mir angetan. Neulich las ich, dass man daraus sogar leckere Desserts machen kann. Damit habe ich noch keine Erfahrung, dafür kam zuletzt ein sehr leckeres Püree auf den Tisch.

Kürbis, Koriander und Zwiebeln für Kartoffel-Kürbis-Püree

Bunt und lecker: Aus diesen Zutaten entsteht das herbstliche Püree

Die genauen Mengen sind hier nicht so wichtig, du kannst auch einfach Reste nehmen, die wegmüssen, und ganz nach Geschmack würzen. Auch die Kartoffeln sind kein Muss, ein reines Kürbispüree schmeckt sicherlich ebenso gut.

Die Zutaten

ein paar gekochte Kartoffeln
1 kleiner Hokkaido
1–2 rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Stk. Ingwer (walnussgroß)
250 ml Pflanzendrink nach Wahl
1 Büschel Koriander
Salz und Pfeffer
Chiliflocken (optional)

Die Zubereitung des Pürees

Den Kürbis waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Fasern und Kerne entfernen. In Stücke schneiden, diese in einem Siebeinsatz dünsten, bis sie sehr weich sind.

In der Zwischenzeit die Zwiebel(n), den Knoblauch und den Ingwer schälen und hacken. Den Koriander waschen und ebenfalls hacken.

Den Pflanzendrink mit Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Koriander in einem mittelgroßen Topf erhitzen. Ich fange mit 250 ml Pflanzendrink an, später kann man immer noch mehr zugeben, wenn es nicht reicht. Die Mischung salzen und pfeffern, auf Wunsch auch Chiliflocken einstreuen.

veganes Kartoffel-Kürbis-Püree

Der Koriander färbt das Püree leicht grünlich

Die Kartoffeln und die Kürbisstücke zerstampfen. Die heiße Pflanzendrinkmischung einrühren, bis ein grober Brei entstanden ist. Wenn du möchtest, kannst du auch noch etwas Alsan dazugeben, das ist aber kein Muss.

Wenn du einen richtigen Kartoffelstampfer hast und stückigen Brei magst, bist du jetzt schon fertig und musst nur noch abschmecken. M. hat das nicht so gerne, darum püriere ich den Brei noch mal kurz, damit er nicht ganz so grob ist. Zu lange darf man das aber nicht machen, sonst wird er schleimig.

Ich weiß nicht mehr, was wir dazu gegessen haben. Diverse Fleischalternativen passen sicher ebenso gut dazu wie Gemüse, und natürlich kann man auch ein Loch in den Brei machen und Soße einfüllen, wie wir es als Kinder früher gemacht haben. 😉

 

Auch lecker:
Kürbissuppe (klassisch und Asiastyle)